Die Vuelta startet in Monaco: Zeitplan und Schlüsselpunkte eines Zeitfahrens am Limit
Die Vuelta a España 2026 beginnt am Samstag, den 22. August, mit einem Einzelzeitfahren von nur 9,4 Kilometern durch die Straßen von Monaco. Es wird ein sehr technisches Auftakt sein, mit Kurven, Kehren, Tunneln und ständigen Beschleunigungen, bei dem die Leistung ebenso wichtig sein wird wie die Fähigkeit, gut zu fahren und Geschwindigkeit zurückzugewinnen.
Etappe 1 der Vuelta a España 2026: ein explosives Zeitfahren durch die Straßen von Monaco
- Datum: Samstag, 22. August 2026
- Start: Monaco
- Ziel: Monaco
- Distanz: 9,4 km
- Etappenart: Einzelzeitfahren
- Startzeit des ersten Fahrers: 16:17
- Voraussichtliches Ende: gegen 19:30
- Schlüsselstellen: 13 wichtige Kurven, mehrere Kehren und Kreisverkehre, drei Tunnel und zahlreiche Tempowechsel
- Favoriten: Wout van Aert, Tadej Pogačar, Stefan Küng, Joshua Tarling, Ethan Hayter und Iván Romeo

Ein Zeitfahren, in dem es schwierig sein wird, den Rhythmus zu finden
Die 81. Ausgabe der Vuelta beginnt vollständig im Fürstentum Monaco, mit einer kurzen Strecke, die teilweise mit dem bekannten Stadtkurs der Formel 1 geteilt wird.
Der Start wird neben dem Casino von Monte Carlo liegen, und von dort aus werden die Radfahrer eine Abfolge von Kurven, Kreisverkehren, Kehren und Tunneln bewältigen, die kaum Raum für eine konstante Leistung lassen.
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Zu den bekanntesten Punkten der Strecke gehören die Fairmont-Kehre, die Umgebung des Stade Louis II, Fontvieille und Port Hercule. Das Ziel wird sich auf dem Boulevard Albert Ier befinden, in derselben Zone, die als Hauptgerade des Großen Preises von Monaco genutzt wird.
Es wird keine langen Anstiege oder punkteträchtigen Berge geben, aber kleine Steigungen und viele Beschleunigungen nach jeder Kurve. Daher werden neben den reinen Spezialisten auch sehr explosive Fahrer mit guter Technik Chancen haben.
Mit weniger als zehn Kilometern kann jeder Fehler entscheidend sein. Eine falsche Linie oder ein zu vorsichtiger Bremsvorgang können in einer Etappe, in der die Unterschiede klein sein sollten, sehr wertvolle Sekunden kosten.
Van Aert, Pogačar und Küng, unter den Hauptfavoriten
Die Besonderheit der Strecke öffnet das Feld der Kandidaten erheblich. Wout van Aert zählt zu den großen Favoriten aufgrund seiner Kombination aus Leistung, Explosivität und Technik, genau den Eigenschaften, die dieses Zeitfahren erfordert. Außerdem kommt der Belgier mit der erklärten Absicht, um den Sieg und das erste rote Trikot zu kämpfen, obwohl seine spezifische Vorbereitung auf dem Zeitfahrrad durch seine Probleme im Ellbogen beeinträchtigt wurde.

Tadej Pogačar wird ein weiterer großer Bezugspunkt sein. Der Slowene hat bewiesen, dass er sich mit den besten Zeitfahrern messen kann, und eine Strecke mit so vielen Beschleunigungen scheint sich besonders gut an seine Eigenschaften anzupassen. Gegen ihn stehen Spezialisten wie Stefan Küng, der kürzlich das letzte Zeitfahren der Tour de Pologne gewonnen hat, und Joshua Tarling, dessen enorme Leistung ihn immer zu einem Kandidaten macht, obwohl er wahrscheinlich eine weniger technische Strecke bevorzugen würde.
Die Liste endet hier nicht. Ethan Hayter könnte in einem so kurzen und explosiven Rennen besonders gefährlich sein, während Iván Romeo als eine der Hauptoptionen aus Spanien antritt. Auch Fahrer wie Mads Pedersen, Mattias Skjelmose, Jay Vine, Finn Fisher-Black oder Ivo Oliveira sollten in einer Etappe, in der wenige Sekunden viele der Kandidaten trennen können, nicht unterschätzt werden.
Alles deutet auf eine erste Etappe hin, die durch minimale Unterschiede entschieden wird, und auf einen sehr offenen Kampf um den ersten Führenden der Vuelta a España 2026.
