Das neue Kunstwerk von Mosaic kostet über 20.000 Euro, und nur sehr wenige Menschen werden es sich leisten können
Mosaic Cycles hat das AR-Zero vorgestellt, das zweite Modell seines exklusiven Zero Ops-Programms, ein handgefertigtes Titan-Allroad-Bike, das das Konzept des Autoradfahrens auf ein schwer zu übertreffendes Niveau hebt. Nach der Einführung der RT-Zero im vergangenen Jahr bringt die amerikanische Marke nun diese Philosophie in ein Modell, das darauf ausgelegt ist, die Leistung eines Rennrades mit der Vielseitigkeit zu kombinieren, die erforderlich ist, um auf beschädigten Straßen, schnellen Wegen und Nebenstraßen zu fahren.

Mosaic bringt ein Titanrad für fast 30.000 € auf den Markt: So ist das exklusive AR-Zero in limitierter Auflage
Doch was am meisten ins Auge fällt, sind nicht nur die Oberflächen oder die handwerkliche Fertigung, sondern der Preis. Das Rahmenkit beginnt bei 11.000 Dollar (etwa 9.400 Euro zum aktuellen Wechselkurs), während die kompletten Montagen zwischen 20.000 und 24.000 Dollar liegen, was ungefähr 17.000-20.500 Euro vor Steuern entspricht.
Ein Fahrrad, das als Innovationslabor entwickelt wurde
Das AR-Zero entsteht im Rahmen von Zero Ops, dem internen Forschungs- und Entwicklungsprogramm von Mosaic. Mehr als eine Produktreihe definiert die Marke es als einen Raum, in dem sie mit neuen Bearbeitungs-, Fertigungs-, Oberflächen- und Konstruktionsprozessen experimentiert, um Fahrräder zu schaffen, die sowohl eine Hochleistungsmaschine als auch ein echtes Kunstwerk sein wollen.
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Im Gegensatz zu dem, was man denken könnte, ist das AR-Zero nicht einfach ein Rennradrahmen, der für breitere Reifen angepasst wurde. Es wurde von Anfang an als Allroad-Bike konzipiert, mit Platz für Reifen bis zu 40 mm, wobei eine Geometrie beibehalten wird, die das schnelle und reaktive Verhalten eines Rennrades bewahrt.
Ein Titanrahmen mit ungewöhnlichen Lösungen
Eines der Merkmale, das das AR-Zero von der restlichen Mosaic-Reihe unterscheidet, ist die integrierte Carbon-Sattelstütze (ISP), begleitet von einem speziellen Verschluss, der ebenfalls von der Marke aus Carbon gefertigt ist.

Diese Lösung, die bei Titanrädern viel weniger verbreitet ist, ermöglicht eine visuelle Integration des gesamten Rahmens und reduziert externe Elemente, was eine viel sauberere Ästhetik und näher an einem maßgeschneiderten Rennrad schafft.
Der Rahmen enthält auch zahlreiche CNC-bearbeitete Komponenten, die speziell für dieses Projekt entwickelt wurden, sowie eine sorgfältig integrierte interne Kabelführung, um ein minimalistisches Erscheinungsbild zu bewahren.
Zwischen Straße und Gravel
Mosaic definiert das AR-Zero als ein Fahrrad für diejenigen, die weiterhin das Gefühl eines Rennrades suchen, aber immer häufiger auf abwechslungsreicheren Oberflächen fahren.

Mit der Fähigkeit für Reifen bis zu 40 mm positioniert es sich genau zwischen einem herkömmlichen Rennrad und einem leichten Gravel-Bike. Die Marke versichert, dass das Ziel darin bestand, die Schnelligkeit und Präzision eines Rennrades zu bewahren, ohne auf beschädigte Oberflächen, Nebenstraßen oder kompakte Schotterwege verzichten zu müssen.
Künstlerische Chrysalis-Oberfläche
Zusammen mit dem AR-Zero debütiert auch die neue Chrysalis Artist Series-Oberfläche, eine Weiterentwicklung des Programms für maßgeschneiderte Lackierungen von Mosaic.
Das Design kombiniert verschiedene Farbtöne und Farbeffekte, um jeden Rahmen in ein praktisch einzigartiges Stück zu verwandeln und den handwerklichen Charakter des Projekts über die eigentliche Arbeit am Titan hinaus zu verstärken.
Nur 30 Fahrräder zum Start
Die Produktion, die aus Boulder, Colorado (Vereinigte Staaten) erfolgt, wird extrem limitiert sein. Mosaic hat bestätigt, dass in dieser ersten Phase nur Bestellungen für insgesamt 30 Fahrräder angenommen werden, einschließlich sowohl der neuen AR-Zero als auch der RT-Zero.

Wie die Marke erklärt, reagiert diese Einschränkung nicht auf eine kommerzielle Strategie, die auf Exklusivität basiert, sondern auf der hohen Anzahl an Stunden, die jeder Rahmen während der Bearbeitungs-, Schweiß-, Finish- und Lackierprozesse benötigt.
Mit dieser Einführung erweitert Mosaic ein Programm, das darauf abzielt, zu demonstrieren, wie weit die handwerkliche Herstellung von Titanrädern gehen kann, wenn die Produktionszeit und die Detailgenauigkeit oberste Priorität vor der Serienproduktion haben.