"Ich werde auf jeden Fall in Andorra laufen" Martin Vidaurre zeigt, wie er sich in La Thuile verletzt hat
Wenige Stunden vor dem Start der XCC/XCO-Weltcup in Andorra hat Martin Vidaurre ein interessantes Video veröffentlicht, in dem er von innen zeigt, wie sein komplizierter Weg durch die Weltcup in La Thuile war. Der Chilene kam vorbereitet nach Italien, um sich einer neuen Herausforderung der Saison zu stellen, aber ein unerwarteter Unfall während des Trainings ließ ihn sowohl beim Short Track als auch beim XCO ausfallen.
Martin Vidaurre zeigt, wie seine Verletzung in La Thuile entstand und was danach geschah
Die Verletzung war bereits von seinem Team während des Wettkampfwochenendes kommuniziert worden. Vidaurre hatte sich eine starke Sprunggelenkverstauchung zugezogen und konnte zunächst nicht am XCC teilnehmen. Schließlich nahm er auch nicht am XCO-Rennen teil, obwohl wir bis jetzt nicht genau sehen konnten, wie der Unfall passiert ist und was in den folgenden Tagen geschah.
Ein unerwarteter Unfall auf der Zielbrücke
Am auffälligsten ist, dass Vidaurre sich nicht in einem der schwierigen technischen Abschnitte der Strecke in La Thuile verletzte. Der Unfall ereignete sich auf der Brücke, die sich in der Nähe des Zielbereichs befindet.
Während der Ankunft rutschte einer seiner Füße vom Pedal und der Chilene stützte ihn gewaltsam auf den Boden. Eine scheinbar einfache Bewegung, besonders im Vergleich zu den großen Sprüngen und technischen Zonen, die Teil einer XCO-Weltcup sind, reichte aus, um ihm eine starke Sprunggelenkverstauchung zuzufügen.
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Das Video zeigt den Moment des Unfalls und vor allem, was danach passiert. Von den ersten Bewertungen bis zur Arbeit des Teams, um die Genesung des chilenischen Radfahrers zu beschleunigen.

Vidaurre überlegte, am XCO teilzunehmen, um Punkte zu sammeln
Die Entwicklung in den folgenden Stunden war positiv genug, dass Vidaurre ernsthaft in Betracht zog, am XCO teilzunehmen.
Seine Absicht war es nicht, um den Sieg zu kämpfen, sondern das Rennen zu beenden und einige wichtige Punkte für die Gesamtwertung der Weltcup zu sammeln. Der Chilene erholte sich schnell und für einen Moment schien es möglich, ihn am Sonntag auf dem Fahrrad zu sehen.
Am Tag vor dem Rennen setzte sich jedoch die Vorsicht durch. Vidaurre und sein Umfeld entschieden, dass es ein zu großes Risiko darstellt, unter diesen Bedingungen an einem Weltcupsrennen teilzunehmen.
Die Priorität lag dann darauf, das Sprunggelenk richtig zu rehabilitieren und in bestmöglichem Zustand zum nächsten Termin im Kalender zu kommen: der Weltcup in Pal Arinsal, Andorra.
“Ich werde auf jeden Fall in Andorra sein”
Eine der bedeutendsten Aussagen im Video kommt, als Vidaurre selbst überzeugt ist, dass seine Genesung schnell genug sein wird: "Ich werde in Andorra fahren, auf jeden Fall".
Fast eine Woche später erscheint der Name des Chilenen auf der Startliste des andorranischen Rennens. Allerdings gibt es bisher keine offizielle Bestätigung, dass er am Short Track in Pal Arinsal teilnehmen wird.
Wir müssen bis morgen warten, um zu sehen, ob Martin Vidaurre schließlich am Start des XCC steht.
Über die Verletzung hinaus ist das Video besonders interessant, da es einen Einblick in alles bietet, was einen Weltcupsfahrer in den Tagen vor einem Rennen umgibt. Man kann sehen, wie Vidaurre seine Höhenvorbereitung abschließt, einen Teil seines Trainings vor La Thuile und anschließend, wie das Team die Situation nach dem Unfall managt.
Ein Blick hinter die Kulissen eines Wochenendes, das als neue Gelegenheit begann, um um die vorderen Plätze zu kämpfen, und sich in ein Wettrennen verwandelte, um das Sprunggelenk rechtzeitig für Andorra zu rehabilitieren.