Die Gerüchte über die Zukunft von Roglic deuten auf einen Teamwechsel hin und verschieben seinen Rücktritt
Als viele bereits davon ausgingen, dass das Ende der Karriere von Primož Roglič immer näher rückt, zeichnen die neuesten Informationen ein ganz anderes Bild. Der 36-jährige Slowene hat die Absicht, bis 2027 weiter zu konkurrieren und sucht bereits nach einem neuen Ziel, fernab von Red Bull-BORA-hansgrohe, mit dem Ziel, die letzte Phase seiner Karriere als Führer eines Sportprojekts anzugehen.
Roglič verschiebt seinen Rücktritt und alles deutet auf einen Ausstieg aus Red Bull-BORA-hansgrohe hin
Die Informationen wurden von der Zeitung Marca veröffentlicht, die bestätigt, dass Roglič nicht nur einen Rücktritt zum Ende dieser Saison ausschließt, sondern bereits an der Idee arbeitet, ein weiteres Jahr im Peloton zu bleiben. Laut dieser Veröffentlichung sucht der vierfache Gewinner der Vuelta ein Team, in dem er wieder eine zentrale Rolle spielen kann und die Saison mit einem speziell auf seine Ziele abgestimmten Kalender vorbereiten kann.
Ein möglicher Ausstieg aus Red Bull-BORA-hansgrohe würde einen wichtigen Wendepunkt für einen der erfolgreichsten Fahrer des letzten Jahrzehnts darstellen. Über den vertraglichen Aspekt hinaus würde der Schritt der Suche nach einem Umfeld entsprechen, in dem sich der Slowene als wesentlicher Bestandteil des Projekts fühlt und mehr Freiheit bei der Gestaltung seiner Vorbereitung hat.

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Einer der Veränderungen, die Roglič laut Marca in dieser neuen Phase einführen möchte, ist die Reduzierung der Wettkampfbelastung und der langen Trainingslager außerhalb des Hauses. Die Idee wäre, die Rennen besser auszuwählen, frischer zu den großen Zielen zu kommen und die Vorbereitung an die Bedürfnisse eines Fahrers anzupassen, der sich dem letzten Abschnitt seiner sportlichen Karriere nähert.
Obwohl sein Kalender 2026 auf die Teilnahme an der Vuelta und nicht auf die Tour de France ausgerichtet ist, bleibt die französische Rundfahrt das große Ziel für die nächste Saison. Roglič ist der Meinung, dass er immer noch auf höchstem Niveau in einer großen Rundfahrt konkurrieren kann und möchte sich bei der Tour mit einer Struktur präsentieren, die ihm volles Vertrauen und Führung gibt.
Seine Situation eröffnet auch ein neues Kapitel auf dem Transfermarkt. Es gibt nicht viele Teams, die in der Lage sind, einen Fahrer seines Kalibers aufzunehmen, aber der wirtschaftliche Faktor wäre nicht das einzige entscheidende Element. Laut den von Marca veröffentlichten Informationen würde der Slowene ein Sportprojekt priorisieren, in dem er sich wieder als unverzichtbar fühlt und die letzte Phase seiner Karriere mit dem gewünschten Protagonismus angehen kann.