Nino Schurter kommt bei „The Rift“ an, der spektakulären Schotter-Herausforderung zwischen den Vulkanen Islands
Nino Schurter, der als bester XCO-Fahrer aller Zeiten gilt, steht an diesem Wochenende vor einer der außergewöhnlichsten Herausforderungen seines neuen Kalenders: The Rift, das spektakuläre Gravel-Rennen, das in Island stattfindet und von vielen als eines der wildesten und authentischsten Rennen im internationalen Kalender angesehen wird.
Nino Schurter stellt sich The Rift, dem wildesten Gravel-Rennen in Island
Nach einer einzigartigen Karriere im Mountainbike hat Schurter einen sehr unterschiedlichen Kalender für 2026 entworfen, mit Gravel- und MTB-Rennen, die auf der ganzen Welt verteilt sind.
Sein Debüt im Gravel fand bei The Hills statt, einem italienischen Rennen, bei dem der Schweizer "zum ersten Mal" ein Bike mit Doppelaufhängung vermisste. Darauf folgte Utopia Gravel, Granada, wo er sehr nah am Sieg war und nur David Valero ihn in einem knappen Endspurt übertreffen konnte. Kurz darauf bewies er erneut seine Wettbewerbsfähigkeit bei The Traka 200, einem der prestigeträchtigsten Rennen der Welt, wo er einen respektablen fünften Platz belegte gegen einige der besten internationalen Spezialisten.
Zwischen diesen beiden Terminen fand er auch Zeit, zum Mountainbike zurückzukehren bei einem der legendärsten Etappenrennen des Planeten, der BC Bike Race in Kanada. Dort erzielte er den Gesamtsieg und, treu einer Tradition, die sich bereits über mehrere Generationen von Fahrrädern der Marke wiederholt hat, war der erste Fahrer, der mit der neuen SCOTT Spark einen Sieg errang.
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Jetzt wechselt er erneut die Bühne, um sich einem Rennen zu stellen, bei dem Ausdauer, das Management von Anstrengung und Anpassungsfähigkeit sogar wichtiger sind als pure Geschwindigkeit.
The Rift, das wildeste Gravel-Rennen in Island
The Rift findet in Hvolsvöllur, im Süden Islands, statt und hat sich in nur wenigen Jahren zu einem der international angesehensten Gravel-Rennen entwickelt.
Die Strecke führt durch einige der spektakulärsten Landschaften des Landes: weite Lavafelder, vulkanische Pisten, Abschnitte mit schwarzem Sand, Flüsse, Schotterstraßen und riesige offene Räume, in denen der Wind oft zu einem weiteren Rivalen wird. All dies in einer Umgebung, die praktisch ohne Vegetation ist und mit Wetterbedingungen, die den Verlauf des Rennens innerhalb von Minuten völlig verändern können.
Genau diese Mischung aus Abenteuer, Härte und Isolation hat The Rift zu einem sehr unterschiedlichen Rennen im Kalender gemacht und zu einem Termin, der jedes Jahr von vielen der besten Gravel-Spezialisten markiert wird.
Die Organisation bietet in diesem Jahr vier verschiedene Distanzen an, die auf unterschiedliche Teilnehmerprofile zugeschnitten sind:
- The Abyss: 330 km und 4.600 Höhenmeter
- The Rift: 200 km und 2.600 Höhenmeter
- The Crevasse: 140 km und 1.700 Höhenmeter
- The Crack: 60 km und 520 Höhenmeter
Alles deutet darauf hin, dass Schurter im The Rift über 200 Kilometer antreten wird, das als das Hauptrennen der Veranstaltung gilt und die Strecke, die dem Rennen internationalen Ruhm eingebracht hat.

In seinen ersten Ausgaben war The Rift vor allem für seine spektakuläre Strecke bekannt. In den letzten Jahren ist jedoch das sportliche Niveau exponentiell gestiegen, und das Rennen versammelt jede Saison einige der besten Gravel-Spezialisten, sowie Fahrer aus dem Mountainbike und der Straße, die eine andere Herausforderung suchen.
Die Anwesenheit von Nino Schurter bestätigt diese Entwicklung. Nachdem er bei Utopia Gravel und The Traka gezeigt hat, dass er weiterhin wettbewerbsfähig gegen Top-Spezialisten ist, steht der Schweizer nun vor einer der authentischsten Bühnen im internationalen Kalender, wo Erfahrung und die Fähigkeit, sich an wechselnde Bedingungen anzupassen, ebenso entscheidend sein können wie die körperliche Verfassung.