Evenepoel und Pogacar messen sich heute gegen die Uhr: Zeitpläne und Schlüsselpunkte der Etappe 16 der Tour de France 2026
Die Tour de France 2026 eröffnet seine letzte Woche mit einer Etappe, die den Kampf um das Podium komplett umsortieren kann. Nach dem Rücktritt von Jonas Vingegaard am Plateau de Solaison ist Remco Evenepoel zum Hauptgegner von Tadej Pogacar geworden und steht nun vor dem Terrain, das er am besten kennt: der Zeitfahren.
Vorschau auf Etappe 16 der Tour de France 2026: Evenepoel fordert Pogacar im einzigen Einzelzeitfahren heraus
Die Etappe 16 verbindet Évian-les-Bains und Thonon-les-Bains auf einer Strecke von fast 26 Kilometern, die Anstieg, technischen Abstieg und einen schnelleren Endabschnitt kombiniert. Es wird kein Zeitfahren für reine Spezialisten oder ein Bergzeitfahren sein, sondern eine sehr umfassende Prüfung, bei der der Aufwand bereits ab der Startrampe gemanagt werden muss.

Schlüssel zur Etappe 16 der Tour de France 2026
- Erster Start: 13:00 Uhr (CEST)
- Ankunft des letzten Fahrers: gegen 17:50 Uhr (CEST)
- Strecke: Évian-les-Bains – Thonon-les-Bains
- Distanz: 25,97 km
- Gesamter Anstieg: 465 Meter
- Art der Etappe: Einzelzeitfahren
Ein Zeitfahren ohne Zeit, um in den Rhythmus zu kommen
Die Côte de Larringes prägt den Tag von Anfang an. Es sind 9,7 Kilometer mit 4,3 %, eine Steigung, die es ermöglicht, das Zeitfahrrad und die aerodynamische Position zu halten, aber die die Favoriten zwingt, von den ersten Metern an am Limit zu fahren.
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Danach folgt ein schneller und technischer Abstieg, bei dem das Vertrauen ebenso wichtig sein kann wie die Beine. Die letzten Kilometer, bereits in Richtung Thonon-les-Bains, werden die Leistung wieder in den Vordergrund rücken, obwohl die Kreisverkehre, Richtungswechsel und die städtische Strecke ein durchgehend gleichmäßiges Tempo verhindern werden.
Evenepoel, vor seiner großen Chance
Remco Evenepoel ist der klarste Favorit auf den Sieg. Die Strecke passt zu seinen Eigenschaften: ein sanfter Anstieg, ein Abstieg, in dem er Risiken eingehen kann, und ein finaler Abschnitt, in dem seine Aerodynamik Unterschiede machen sollte. Außerdem kommt er gestärkt nach seinem Sieg in Etappe 15 und hat die Gelegenheit, sich als Hauptkandidat für den zweiten Platz der Tour zu etablieren.
Tadej Pogacar kann ebenfalls um den Sieg kämpfen, insbesondere dank der ersten aufsteigenden Hälfte, obwohl ihm sein Vorsprung von fünf Minuten mehr Spielraum bei den technischen Abschnitten geben wird. Filippo Ganna erscheint als die Hauptalternative unter den Spezialisten, während Juan Ayuso, Isaac del Toro, Florian Lipowitz, Mattias Skjelmose und Paul Seixas sehr wichtige Sekunden in einer nun viel offeneren Gesamtwertung ausspielen werden.
Die Etappe wird das Gelbe Trikot von Pogacar kaum gefährden, könnte aber den Rest des Podiums vor den letzten alpinen Etappen sehr klar definieren.