Die Vuelta 2026 ändert die Königsetappe in Granada: Hazallanas weicht El Duque
Die Organisation von La Vuelta 2026 hat offiziell die Änderung der Strecke der Etappe 20 bestätigt, die als Königsetappe des Rennens gilt. Wie bereits Brujulabike im vergangenen Februar berichtete, die durch den starken Regen verursachten Schäden zwangen dazu, den Pass über den Alto de Hazallanas neu zu überdenken, eine Situation, die sich nun in einer endgültigen Änderung des Kurses niederschlägt.
La Vuelta 2026 ändert die Königsetappe von Granada: Hazallanas weicht dem unbekannten Puerto de El Duque
Die Erdrutsche auf der Zufahrtsstraße nach Hazallanas verhindern, dass der Pass die notwendigen Sicherheitsbedingungen für den Verlauf des Rennens erfüllt, weshalb die Organisation beschlossen hat, ihn durch den unbekannten Puerto de El Duque zu ersetzen, wobei die Kilometerzahl und der Schwierigkeitsgrad der Etappe praktisch unverändert bleiben.

El Duque ersetzt Hazallanas, ohne die Härte zu verringern
Wie La Vuelta erklärt hat, war das Ziel, die ursprünglich geplante Strecke so wenig wie möglich zu ändern. Der neue Kurs behält zwei Anstiege zum Puerto de El Purche bei und endet ebenfalls am unbekannten Collado del Alguacil, obwohl der Pass über Hazallanas durch El Duque ersetzt wird.
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Auf dem Papier weisen beide Pässe eine sehr ähnliche kumulierte Höhendifferenz auf, sodass sich die allgemeine Härte der Etappe kaum ändert. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede im Charakter des Anstiegs. El Duque bietet etwas gleichmäßigere und weniger extreme Steigungen als Hazallanas, das als einer der härtesten Pässe der Sierra Nevada gilt.
Ein neues Herausforderungsfeld ergibt sich jedoch auf der Straße selbst. Der Zugang zu El Duque verläuft über eine besonders enge Straße, was die Organisation dazu zwingen wird, den Durchgang der Rennkarawane, die Fahrzeuge der Teams und die Anwesenheit des Publikums präzise zu steuern. In einer entscheidenden Etappe für die Gesamtwertung könnte jedes logistische Problem erhebliche Auswirkungen auf den Verlauf des Tages haben.

Die Organisation hat hervorgehoben, dass das resultierende Profil praktisch die gleiche Länge und ein sehr ähnliches Maß an Anforderungen wie die im vergangenen Dezember präsentierte Strecke beibehält, dank der gemeinsamen Arbeit mit den lokalen Behörden, um eine Alternative zu finden, die die Sicherheit gewährleistet, ohne das Wesen der härtesten Etappe dieser Ausgabe von La Vuelta zu verändern.