Van der Poel, Pogacar und Evenepoel treffen sich in Montmartre, um das Finale in Paris zu entscheiden: Zeitpläne und Schlüsselpunkte der letzten Etappe der Tour 2026
Seit Jahrzehnten war die letzte Etappe der Tour de France eine Parade vor dem Sprint auf den Champs-Élysées. Das änderte sich im letzten Jahr, und die Organisation hat beschlossen, die Formel zu wiederholen. Die Ankunft in Paris wird wieder durch Montmartre führen, ein Ziel, das den klassischen Feiertag komplett verwandelt und die Tür zu einem viel unvorhersehbareren Ausgang öffnet.
Vorschau auf Etappe 21 der Tour de France 2026: Montmartre revolutioniert das Finale in Paris erneut
Außerdem haben die Brände, die mehrere Regionen Frankreichs betreffen, die Strecke verändert. Die Etappe wurde auf 89 Kilometer verkürzt, obwohl die finale Runde durch das Zentrum von Paris und die drei Anstiege nach Montmartre unverändert bleiben.
Zeitplan und Schlüsselpunkte der Etappe 21 der Tour de France 2026
- Offizieller Start: 16:15 Uhr (CEST)
- Voraussichtliche Ankunft: zwischen 19:30 und 19:50 Uhr (CEST)
- Strecke: Thoiry – Paris
- Distanz: 89 km
- Art der Etappe: klassische Stadtetappe mit explosivem Finale
Ein viel offeneres Finale als ein einfacher Sprint
Der erste Teil der geplanten Etappe ist aus Sicherheitsgründen weggefallen, sodass das Rennen praktisch im Herzen von Paris beginnt. Das Peloton wird zuerst sieben Runden auf dem traditionellen Kurs der Champs-Élysées absolvieren, bevor es eine finale Schleife angeht, die dreimal durchfahren wird.
Der große Protagonist wird erneut die Côte de la Butte Montmartre sein, ein gepflasterter Anstieg von 1,1 Kilometern mit 5,9%. Der letzte Anstieg wird etwas mehr als zehn Kilometer vor dem Ziel erreicht, eine Distanz, die ausreicht, damit die explosivsten Fahrer versuchen können, das Rennen vor der Rückkehr zu den Champs-Élysées zu sprengen.
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Die Ausgabe von 2025 hat gezeigt, dass Montmartre das Drehbuch komplett verändert. Es ist nicht mehr eine Etappe, die ausschließlich für Sprinter reserviert ist, sondern ein Terrain, auf dem auch Klassikerfahrer, Puncheure und sogar die Männer der Gesamtwertung glänzen können, wenn sie nach drei Wochen Wettkampf noch Kräfte haben.
Da die Tour praktisch entschieden ist, werden viele Teams versuchen, sich mit einem prestigeträchtigen Sieg in einer der ikonischsten Postkarten des Radsports zu verabschieden.
Favoriten
Mathieu van der Poel geht als großer Favorit ins Rennen, da die Strecke an die Frühjahrs-Klassiker erinnert. Auch unter den Hauptkandidaten sind Tadej Pogačar, Remco Evenepoel und Mads Pedersen, die in der Lage sind, den Angriffen in Montmartre zu antworten und in einer kleinen Gruppe zu finishen.

Wenn der Anstieg weniger selektiv ist als erwartet, könnten Fahrer wie Jasper Philipsen, Biniam Girmay, Tom Pidcock, Quinn Simmons, Filippo Ganna oder Michael Matthews ebenfalls ihre Chance finden.
Die letzte Etappe der Tour ist kein bloßer Formalakt mehr. Mit Montmartre wieder im Spiel wird Paris erneut ein offensives, technisches und viel aufregenderes Finale bieten, als es über Jahre hinweg die traditionelle Ankunft für Sprinter war.